RWA-Wartung für Industrie und Gewerbe in NRW
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen müssen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Smart-Industrieservice GmbH unterstützt Betreiber, Instandhalter und technische Gebäudeverantwortliche bei der fachgerechten Wartung und Überprüfung von RWA-Anlagen im Industrie- und Gewerbebau.
Wir prüfen RWA-Anlagen an Lichtkuppeln, Lichtbändern, Dachlüftern, Klappen und Fassadenelementen einschließlich der zugehörigen Antriebe, Steuerungen und Auslöseeinrichtungen. Dabei betrachten wir nicht nur die reine Funktion, sondern auch den technischen Zustand der Anlage und dokumentieren festgestellte Mängel und erforderliche Maßnahmen nachvollziehbar.
Von Hückelhoven im Kreis Heinsberg aus betreuen wir Industrie- und Gewerbekunden in ganz NRW sowie deutschlandweit nach Absprache.
Normen, Regelwerke und technische Grundlagen
Bei der Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen kommt es nicht nur auf die reine Funktionsprüfung an. Entscheidend sind eine fachgerechte Beurteilung des Anlagenzustands, eine nachvollziehbare Dokumentation sowie die Berücksichtigung der für die jeweilige Anlage relevanten technischen Vorgaben.
Je nach Anlage, Ausführung und Objekt berücksichtigen wir unter anderem:
DIN 18232-2
Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 2: Natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA). Technische Grundlage für Bemessung, Anforderungen und Einbau natürlicher Rauchabzugsanlagen.
DIN EN 12101-2
Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 2: Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte. Sie legt Anforderungen und Prüfverfahren für NRWG fest.
DIN 18232-10
Anforderungen an Dienstleister, die unter anderem Planung, Montage, Inbetriebsetzung, Überprüfung, Abnahme und Instandhaltung von Anlagen zur Rauchableitung, zum Rauchabzug und zur Rauchfreihaltung ausführen.
VdS 3830
Richtlinie für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Sie beschreibt unter anderem die fachgerechte Durchführung der Wartung, Anforderungen an die Qualifikation des Wartungspersonals sowie die Dokumentation der ausgeführten Arbeiten.
Zusätzlich berücksichtigen wir die Herstellerangaben, vorhandene Anlagen- und Wartungsunterlagen, das Brandschutzkonzept sowie die tatsächliche Ausführung und die Gegebenheiten vor Ort.
Was wird bei einer RWA-Wartung geprüft?
Der genaue Umfang einer RWA-Wartung richtet sich nach Aufbau, Anlagentyp, Herstellerangaben und vorhandener Dokumentation. Neben der eigentlichen Funktionsprüfung betrachten wir die gesamte für die Rauchableitung relevante Funktionskette.
Je nach Anlage prüfen wir unter anderem:
- RWA-Klappen, Lichtkuppeln, Lichtbänder und Dachlüfter auf Funktion, Beschädigungen, Verschleiß und freien Öffnungsweg
- Pneumatische und elektrische Antriebe einschließlich Befestigungen, Anschlüsse und mechanischer Komponenten
- CO₂-Auslöseeinrichtungen und RWA-Handauslösungen, einschließlich Zustand, Kennzeichnung und vorhandener Auslösemittel
- Pneumatische Leitungen, Verschraubungen und Verbindungen auf sichtbare Beschädigungen und Undichtigkeiten
- Elektrische RWA-Zentralen und Steuerungen auf Funktion und erkennbare Störmeldungen
- Notstrom- und Energieversorgung, soweit Bestandteil der jeweiligen RWA-Anlage
- Rauchmelder, Taster und automatische Auslöseeinrichtungen, soweit vorhanden und Bestandteil des Wartungsumfangs
- Endlagen, Verriegelungen und Rückstellfunktionen der angeschlossenen Rauchabzugsgeräte
- Zuluftöffnungen und Nachströmflächen, sofern diese Bestandteil des Rauchabzugskonzeptes sind
- Lüftungsfunktionen und deren Zusammenspiel mit der RWA-Funktion, sofern RWA-Geräte zusätzlich zur täglichen Lüftung eingesetzt werden
- Kennzeichnungen, Bedienhinweise und erkennbare Veränderungen an der Anlage
- Gesamtfunktion der Auslösekette durch eine funktionsgerechte Prüfung entsprechend der jeweiligen Anlage
Festgestellte Mängel und Auffälligkeiten werden nachvollziehbar dokumentiert. Dabei unterscheiden wir zwischen unmittelbar funktionsrelevanten Mängeln, empfohlenen Instandsetzungsmaßnahmen und sonstigen technischen Auffälligkeiten.
Gerade bei älteren oder mehrfach umgebauten Anlagen prüfen wir nicht nur, ob sich ein Gerät öffnet, sondern auch, ob die vorhandene Ausführung technisch plausibel ist und erkennbare Veränderungen gegenüber dem vorgesehenen Anlagenzustand bestehen.
Unsere Wartungsdokumentation enthält – abhängig vom jeweiligen Objekt und Anlagenumfang – unter anderem:
- eindeutige Zuordnung der geprüften RWA-Geräte und Auslöseeinrichtungen
- dokumentierten Zustand und Ergebnis der Funktionsprüfung
- festgestellte Mängel und technische Auffälligkeiten
- Fotodokumentation relevanter Schäden oder Abweichungen
- Hinweise auf erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen
- nachvollziehbare Unterscheidung zwischen funktionsrelevanten Mängeln, Instandhaltungsempfehlungen und sonstigen Auffälligkeiten
- Dokumentation ausgeführter Arbeiten und verwendeter Ersatzteile
- Hinweise auf erkennbare Veränderungen oder Abweichungen vom vorhandenen Anlagenzustand
Bei umfangreicheren Anlagen erstellen wir die Dokumentation so, dass einzelne Geräte und Mängel eindeutig nachvollzogen und spätere Instandsetzungsmaßnahmen gezielt geplant werden können.
Unser Anspruch: Der Betreiber soll nach der Wartung nicht nur wissen, dass geprüft wurde, sondern auch verstehen, in welchem Zustand sich seine Anlage befindet und wo Handlungsbedarf besteht.